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January 21, 2011
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Fantastical: Basilisk und Basilosaurus

Journal Entry: Fri Jan 21, 2011, 5:59 AM


Mythos

In "Harry Potter - The Chamber of Secrets" (Ja, ich habe den Film natürlich auch gesehen!) wurde der Basilisk gewissermassen als überdimensionale Schlange gezeigt - und tatsächlich wird dieses Ungeheuer mancherorts als König der Schlangen bezeichnet.
Anderswo gleicht der Basilisk eher einem Drachen - wie beispielsweise die Basilisken in Basel mit Hahnenkamm, Flügeln und Schlangenschwanz, die einem da an jedem zweiten Brunnen oder so über den Weg laufen...
:thumb187563517:

... und ich hab die Viecher schon niedlich gefunden, als ich die als Kind das erste Mal gesehen habe. Dass es eigentlich furchterregende Ungeheuer darstellen sollten, kam mir erst später in den Sinn; denn in Basel, wo ich ins Gymnasium und später lange Jahre arbeiten ging, sind Basilisken eher positiv besetzt: es gibt ein Radio Basilisk und überdies müssen sie noch bei so manchem als Maskottchen herhalten. Denn Basilisken gehören zu Basel wie Eulen nach Athen!




Ob die Links hier überhaupt noch funktionieren, bleibe mal dahingestellt, doch vor Jahren habe ich mal folgendes über Basilisken gesammelt:

"Der Basilisk, das 's' ein Thier, das was ein'n tödlich gifftigen Blick hat. Wer ein' Basilisken in die Augen schaut, der muss sterbm. Dieses grausliche Thier kommt aus einem Ei, das was ein Gockelhahn gelegt hat und eine Krott ausgebrütet hat."
[link]
       
[Lybien] "Sehr gefährliche Wüstenschlange mit Hahnenkopf und riesigen Augen, deren Blick zum sofortigen Tod führen sollte. Der Atem des Basilisk brachte schreckliche Krankheiten und alle Lebenwesen um diese Kreatur herum starben meistens einen qualvollen Tod."
[link] Unter Mythologie gibt's auch ein Lexikon!
       
Aus dem Haupt der Medusa entstand auch der Basilisk. Vorne gleicht er ungefähr einem Hahn, hinten einem Drachen. Der grimmige Kopf ist mit einem kräftigen Adlerschnabel ausgerüstet und trägt eine spitze, eiserne Krone. Das Wort "Basiklisk" bedeutet denn auch "kleiner König". Die vier Krallen sind ebenfalls aus Eisen. die Bestie ist ganz mit Gift durchsetzt. Ihr Geruch allein ist bereits tödlich. Der Atem des Basilisken lässt Pflanzen ausdörren und Vögel tot vom Himmel fallen. Ein einziger kräftiger Atemstoss genügt, um Sträucher und Bäume in Flammen aufgehen zu lassen. Aber die schlimmste Wirkung hat der Blick des Ungeheuers: Wer es anschaut, fällt auf der Stelle tot um.
Der junge Basilisk entschlüpft dem Ei, das von einem alten, abgetakelten Hahn gelegt wird. Das Ausbrüten des Eis überlässt der Hahn einer Kröte, einer Schlange oder einer Eule, allesamt Handlanger des Teufels. Der Hahn legt das Ei auch manchmal in einen Misthaufen, wo die beim Fäulungsprozess entstehende Wärme für das Ausbrüten sorgt. Das Küken ist von Geburt an besonders bösartig, hat jedoch Schellen vor den Augen, bis der Basilisk völlig ausgewachsen ist.
Der Basilisk ist zwar ein gefährlicher Gegner, aber er ist nicht unbesiegbar. Man sollte ihn nur nicht auf traditionelle Weise jagen. Den Basilisk tötet man am besten mit einem Spiegel. Die Wirkung ist ganz einfach: das Tier schaut sich selbst in die Augen und stirbt.
Um einen Basilisk fern zu halten, ist das Mitführen eines Hahns ein ausgezeichnetes Mittel. Basilisken können Hähne nämlich auf den Tod nicht ausstehen und fliehen sogar vor deren Krähen. Basilisken haben übrigens auch eine panische Angst vor Wieseln. Wenn ein Basilisk und ein Wiesel zusammentreffen, sterben beide.
[link]
       
Basilisk, König... "In der antiken Mythologie der König der Schlangen. Ein Riesenungeheuer mit Hahnenkörper, ehernen Krallen und Schnabel und dreispitzigem Schlangenschwanz, dessen Blick tödlich wirkt. Man tötet ihn durch Vorhalten eines Spiegels.
In der Alchemie allegorische Bezeichnung für den Stein der Weisen (Lapis Philosophorum).
[link]
       
Ein Blick genügt, um zu töten: Der Basilisk, ein Zwitter aus Hahn und Schlange, hat die Phantasie des Abendlandes Jahrtausende lang beschäftigt - und das, obwohl (oder gerade weil?) er nie existierte. Er ist nicht nur in der Bibel erwähnt worden, sondern er hat auch die Vorstellungskraft einiger der grössten Autoritäten des Mittelalters und der frühen Neuzeit beflügelt (von Hildegard von Bingen bis zu Paracelsus).
Als Inkarnation des Bösen stand er lange Zeit je nach Zusammenhang für Ungerechtigkeit, Unkeuschheit, Verleumdung oder Neid. Allgegenwärtig war er als Abbildung auf Handschriften und Buchdeckeln, als Plastik auf Kapitellen von Kathedralen und v.a. als schauriges Element des Volksglaubens, der das Untier in feuchten Löchern, Brunnen und dunklen Kellern vermutete.
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Es gibt aber auch lebendige Basilisken, richtig süss und niedlich...




Oder ausgestorben?!

Und dann gab es auch mal den Basilosaurus...
... ein Walvorfahre, der vor 35 bzw. 40 MJ im Eozän gelebt hat. Man fand Überreste in marinen Sedimenten in Louisiana (USA). der ca. 15 m lange und 7 to schwere Basilosaurus sah eher wie eine Seeschlange aus und besass einen 1, 5 m langen Schädel mit 2 Sorten Zähnen.






Alles hier aus meiner Fantastisch!Collection.





:iconsimander:
~Simander Jan 21, 2011  Hobbyist Digital Artist
Hui, sehr interessantes Journal. Und danke für das Feature und den watch :3

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Icon is done by ~Aniras-Sangheili
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:iconseryx:
Heee! Bitte, gern geschehen! ;-)
Zum guten Glück ist mir heute Abend doch noch eingefallen, dass ich nach dem Basilisk ja auch mal nach dem Basilosaurus suchen könnte, sonst hätte ich dich wohl gar nicht entdeckt...
Reply
:iconsimander:
~Simander Jan 21, 2011  Hobbyist Digital Artist
awh, ich finds klasse, dass gerade dieses Bild mir nen neuen Watcher zugetragen hat^^

--
Icon is done by ~Aniras-Sangheili
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:icon:
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